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Hinweis: URL-Änderungen auf www.wettergefahren.de

Seit Mittwoch, den 04.03.2015 haben sich die URLs der Bilder und der Wetterkarten - nicht aber die URLs der Warnkarten (http://www.wettergefahren.de/app/ws/index.jsp?...) - auf der www.wettergefahren.de geändert.

Wir bitten Sie, die URLs bei Weiterverwendung/Verlinkung zeitnah anzupassen. Anbei 2 Dateien denen Sie die alten und die neuen URLs entnehmen können.
url_wettergefahren_alt.pdf
url_wettergefahren_neu.pdf

Beispiele alt/neu:
alt: http://www.wettergefahren.de/wundk/wetter/de/Deutschland.jpg
neu: http://www.wettergefahren.de/DWD/wetter/wv_allg/deutschland/bilder/Deutschland.jpg

alt: http://www.wettergefahren.de/wundk/radar/Webradar_Deutschland.jpg
neu: http://www.wettergefahren.de/DWD/wetter/radar/Webradar_Deutschland.jpg

Mit freundlichen Grüßen
Ihre DWD-Online-Redaktion

Warnlagebericht für Deutschland


Warnlagebericht für Deutschland
ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Donnerstag, 02.04.2015, 07:00 Uhr

Starke bis stürmische Böen, im Süden Sturmböen, im Bergland schwere
Sturmböen bis hin zu Orkanböen (Alpen). In mittleren und höheren
Lagen Schneefall und Glätte.

Entwicklung der Wetter- und Warnlage für die nächsten 24 Stunden
bis Freitag, 03.04.2015, 07:00 Uhr:

Ein Frontensystem überquert heute vor allem die Mitte und den Süden
Deutschlands ostwärts. Dabei bleibt die Zufuhr von Kaltluft polaren
Ursprungs aufrecht.
In der Mitte und im Süden fällt dabei zunächst teils schauerartiger,
teils länger anhaltender Niederschlag, wobei die Schneefallgrenze
dort bei etwa 300 bis 700 m liegt. In der Nordhälfte gibt es einzelne
Schauer, die teils bis in tiefe Lagen als Schnee fallen, wobei dort
aber lediglich vereinzelt Glätte durch Schneematsch auftritt. Im
Tagesverlauf nehmen die Niederschläge auch weiter südlich eher
Schauercharakter an und es gibt recht verbreitet Regen-, Schnee- und
Graupelschauer, vereinzelt auch wieder kurze Gewitter. Im Westen
zeigt sich nachmittags wieder häufiger die Sonne und es gibt kaum
mehr Schauer.
In den Staulagen der Mittelgebirge fallen bis zum Abend oberhalb von
etwa 400 bis 600 m bis zu 10 cm Neuschnee, am Erzgebirge, im
Bayerischen Wald und im Schwarzwald sowie an den Alpen oberhalb von
600 bis 800 m auch bis über 20 cm, im Oberallgäu oberhalb von 1000 m
teils auch über 30 cm.
Zusätzlich muss in den Kammlagen mit Schneeverwehungen gerechnet
werden.

Der Wind frischt fast überall, vor allem aber in der Südhälfte,
vorübergehend wieder deutlich auf. Dabei gibt es auch in den
Niederungen vielerorts starke Windböen (Bft. 7), in freien Lagen
vereinzelt stürmische Böen (Bft. 8), in kräftigeren Schauern auch
vereinzelte Sturmböen (Bft. 9) aus Nordwest. Im Alpenvorland kann es
vormittags und mittags auch verbreiteter Sturmböen geben, auch
schwere Sturmböen sind dort vereinzelt möglich (Bft. 9 bis 10).
In den Kamm- und Gipfellagen der Mittelgebirge muss verbreitet mit
schweren Sturmböen gerechnet werden, auf den Alpengipfeln und auf
exponierten Mittelgebirgsgipfeln Süddeutschlands auch mit Orkanböen
(Bft. 11 bis 12).
Spätnachmittags und abends nimmt der Wind von Nordwesten her rasch
ab.

In der Nacht zum Freitag nimmt der Wind weiter ab, in der zweiten
Nachthälfte gibt es dann nur noch in den Kamm- und Gipfellagen der
südostdeutschen Mittelgebirge sowie auf den Alpengipfeln Sturmböen.
Die Schauer klingen auch im Süden und Osten rasch ab, vor allem an
den Alpen kann es aber noch einige Zentimeter Neuschnee geben.
Auch in den Niederungen kann es - wohl mit Ausnahme der Küsten -
vielerorts leichten Frost geben, so dass vielerorts mit Glätte durch
überfrorene Nässe gerechnet werden muss.


Warnung vor Wind und Sturmböen (Alpengipfel Orkanböen-Unwetter):
Abgesehen vom Nordosten verbreitet Windböen, im Alpenvorland, im
Bergland und an der Nordsee stürmische Böen bzw. Sturmböen bis Bft 9
(um 80 km/h). Auf höheren Berggipfeln schwere Sturmböen um 100 km/h,
auf exponierten Alpengipfeln orkanartige bis Orkanböen bis 120 km/h.


Warnung vor Schneefall/Schneeverwehungen/Glätte/Frost:
In den Mittelgebirgen oberhalb etwa 400 bis 600 m Schneefälle mit bis
zu 5 cm, in höheren Lagen 10 bis 15 cm Neuschnee, Glättegefahr. In
freien Lagen Schneeverwehungen möglich. Vor allem im Nordwesten und
Norden auch in tieferen Lagen bis zum Vormittag noch Glätte durch
überfrorene Nässe oder Schneematsch.



Nächste Aktualisierung: spätestens Donnerstag, 02.04.2015, 11:00 Uhr

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Jens Winninghoff