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Hinweis: URL-Änderungen auf www.wettergefahren.de

Am kommenden Mittwoch, den 04.03.2015 werden sich die URLs der Bilder und der Wetterkarten - nicht aber die URLs der Warnkarten (http://www.wettergefahren.de/app/ws/index.jsp?...) - auf der www.wettergefahren.de ändern.

Wir bitten Sie, die URLs bei Weiterverwendung/Verlinkung zeitnah anzupassen. Anbei 2 Dateien denen Sie die alten und die neuen URLs entnehmen können.
url_wettergefahren_alt.pdf
url_wettergefahren_neu.pdf
Die neuen Adressen werden im Laufe des 02.03.2015 freigeschaltet, so dass Sie Ihre Änderungen schon vor der eigentlichen Umstellung durchführen können.

Beispiele alt/neu:
alt: http://www.wettergefahren.de/wundk/wetter/de/Deutschland.jpg
neu: http://www.wettergefahren.de/DWD/wetter/wv_allg/deutschland/bilder/Deutschland.jpg

alt: http://www.wettergefahren.de/wundk/radar/Webradar_Deutschland.jpg
neu: http://www.wettergefahren.de/DWD/wetter/radar/Webradar_Deutschland.jpg

Mit freundlichen Grüßen
Ihre DWD-Online-Redaktion

Warnlagebericht für Deutschland


Warnlagebericht für Deutschland
ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Montag, 02.03.2015, 23:34 Uhr

Verbreitet windig, teils stürmisch, dazu schauerartige, teils
gewittrige Niederschläge, im Bergland meist als Schnee. Kommende
Nacht vielerorts Glätte durch Schnee, Schneematsch oder gefrierende
Nässe.

Entwicklung der Wetter- und Warnlage für die nächsten 24 Stunden
bis Dienstag, 03.03.2015, 21:00 Uhr:

Deutschland liegt am Rande einer umfangreichen Tiefdruckzone über
Skandinavien bzw. dem Europäischen Nordmeer. Dabei gelangt mit einer
lebhaften westlichen Strömung erwärmte Meereskaltluft in den
Vorhersageraum, die zusammen mit kleinen Randtiefs bis auf weiteres
für einen wechselhaften und windigen Witterungscharakter sorgt.

In der Nacht kommt es vor allem in der Nordosthälfte zu weiteren
Regen-, Graupel-, Schneeregen- oder Schneeschauern.
Die Störungslinie, in die auch kurze Gewitter eingelagert sind, die
mit Graupel und Sturmböen (Stärke 8 bis 9 Bft), in seltenen
Einzelfällen sogar mit schweren Sturmböen (10 Bft) einhergehen
können, hat mittlerweile den Osten Deutschlands erreicht. Die
Schneefallgrenze liegt bei etwa 400 m, in kräftigen Schauern kann es
punktuell aber auch bis weiter unten schneien.
Es weht weiterhin ein mäßiger bis frischer westlicher Wind mit
steifen Böen 7 Bft, an der Küste, im Bergland sowie bei kräftigen
Schauern oder Gewittern mit Sturmböen 8 bis 9 Bft. In exponierten
Kamm- und Gipfellagen können auch schwere Sturmböen auftreten.

In Alpennähe kommt es zunächst noch bis in die Täler zu Schneefällen,
die in der zweiten Nachthälfte aber mehr und mehr nachlassen.
Vorsicht, Glättegefahr durch Schneematsch oder gefrierende Nässe, in
den Mittelgebirgen durch Schnee.
Im Westen und später auch in der Mitte lässt die Schaueraktivität
rasch nach, vielerorts klart es auf. Da die Temperatur zumindest in
Bodennähe auf Werte um oder unter den Gefrierpunkt zurückgeht, kann
es besonders auf noch nicht abgetrockneten Fahrbahnen und Wegen glatt
werden durch gefrierende Nässe!
Der Südwest- bis Westwind nimmt zwar von Westen her deutlich ab, im
Norden und Osten bleibt es aber noch längere Zeit windig mit Böen 7
Bft, an der Küste sowie bei kräftigen Schauern 8 bis 9 Bft. Auch im
höheren Bergland bleibt es stürmisch, in exponierten Kamm- und
Gipfellagen vereinzelt mit schweren Sturmböen.

Am Dienstag entwickeln sich nach einer kurzen Pause erneut
schauerartige, teils gewittrige Niederschläge, die sich von Westen
her über Norddeutschland und die Mitte ostwärts ausbreiten. Die
Niederschläge fallen als Regen, Graupel oder Schneeregen, oberhalb
etwa 400 bis 600 m als Schnee. In den Hochlagen einiger Mittelgebirge
kann es einige Zentimeter, örtlich auch über 5 cm Neuschnee geben.
Oberhalb von 600 m muss durchweg mit winterlichen
Straßenverhältnissen gerechnet werden. Nach Süden und Südosten hin
bleibt es weitgehend trocken.
Vor allem im Nordosten weht noch ein lebhafter, an der Ostsee in Böen
stürmischer Südwestwind. Auch in den mittleren Landesteilen sowie
allgemein im Bergland frischt der südwestliche bis westliche Wind
mitunter stark bis stürmisch auf.


Warnung vor Wind-/Sturmböen:
Verbreitet steife Böen (7 Bft, bis 60 km/h), an der See und in
höheren Lagen sowie bei kräftigen Schauern/Gewittern auch stürmische
Böen oder Sturmböen (8 bis 9 Bft, bis 75 km/h). Auf exponierten
Bergen schwere Sturmböen (10 Bft, bis 100 km/h).

Warnung vor Schneefall/Glätte:
In höheren Lagen Süd- und Südostdeutschlands sowie im Westen und in
der Mitte Schneefall und Glätte. Neuschneemengen 1 bis 8 cm, an den
Alpen zum Teil auch darüber. Verbreitet Glätte durch Überfrieren
feuchter oder nasser Straßen.

Warnung vor Gewitter:
Gebietsweise kurze Wintergewitter mit Graupel und/oder Sturmböen 8
bis 9 Bft, vereinzelt auch schwere Sturmböen 10 Bft möglich.


Nächste Aktualisierung: spätestens Dienstag, 03.03.2015, 05:00 Uhr

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl. Met. Burkhard Kirsch.