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WARNLAGEBERICHT für Deutschland
ausgegeben vom Deutschen Wetterdienstam Mittwoch, 07.01.2026, 20:00 Uhr
Nachts vom Nordwesten/Westen bis in die Mitte und den Süden leichter Schneefall, windig, örtlich Schneeverwehungen. Ganz im Westen Glatteis nicht ausgeschlossen. Im Osten strenger Frost.Entwicklung der WETTER- und WARNLAGE:
Deutschland gelangt zunehmend in den Einflussbereich atlantischer Tiefs sowie deren Ausläufer. Dabei ist zunächst noch kalte Luft polaren Ursprungs wetterwirksam. Ab Donnerstag strömt mildere Atlantikluft in den Süden und Westen, während es im Norden und Osten kalt bleibt.
SCHNEEFALL/SCHNEEVERWEHUNGEN: Heute Nacht von Westen und Nordwesten her auf die Mitte und den Süden übergreifend leichte Schneefälle. In den meisten Regionen nur wenige Zentimeter Neuschnee, vor allem in den Staulagen der westlichen Mittelgebirge gebietsweise mehr als 5 cm in wenigen Stunden. Am ehesten im Bergland sowie anfangs auch im Nordseeumfeld Schneeverwehungen möglich! Am Donnerstag zunächst vor allem im Norden, im Südwesten und Süden weitere leichte Schneefälle, gebietsweise 1 bis 5 cm Neuschnee, kleinräumig mehr. Nach vorübergehendem Abklingen am späten Nachmittag und Abend im Westen und Süden wieder etwas intensivierende Niederschläge, in tiefen Lagen Südwestdeutschlands teils in Regen übergehend. FROST: In der Nacht zum Donnerstag in der Nordwesthälfte leichter Frost zwischen 0 und -5 Grad, sonst mäßiger Frost bis -10 Grad, von der Neiße über das Erzgebirge bis zum Alpenrand strenger Frost bis -15 Grad. Am Donnerstag in der Nordosthälfte meist Dauerfrost von -6 bis 0 Grad. WIND: Bis in die Nacht hinein im Westen und Nordwesten sowie in höheren Lagen der westlichen und zentralen Mittelgebirge sowie an einzelnen Küstenabschnitten der Ostsee steife Böen bis 60 km/h (Bft 7), in Hochlagen sowie auf den Nordseeinseln stürmische Böen bis 70 km/h (Bft 8), auf dem Brocken Sturmböen bis 85 km/h (Bft 9) aus südlichen Richtungen. Im weiteren Verlauf der Nacht allmählich abnehmender Wind, morgens lediglich in den Kamm- und Gipfellagen einiger Mittelgebirge noch stürmische Böen (Bft 8), auf dem Brocken Sturmböen (Bft 9). Am Donnerstag zunächst noch abnehmender Wind, ab vormittags auch in den Gipfellagen der Mittelgebirge keine warnrelevanten Böen mehr. Spätnachmittags und abends im Hochschwarzwald sowie auf den Alpengipfeln aufkommende Sturmböen (Bft 8 bis 9) aus Südwest bis Süd. GLATTEIS: Kommende Nacht im Westen zwar nachlassende, aber teils in Regen oder Sprühregen übergehende Niederschläge mit lokaler Glatteisgefahr.Nächste Aktualisierung: spätestens Donnerstag, 08.01.2026, 05:00 Uhr Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl. Met. Jens Winninghoff
Hinweis
Sie befinden sich auf der DWD-Sicherheitswarnseite, die unter www.wettergefahren.de zu erreichen ist. Auf dieser DWD-Site werden nur die DWD-Warnungen und aktuelle Wetterinformationen bereitgestellt angezeigt.
