Schleswig-Holstein und Hamburg

WARNLAGEBERICHT für Schleswig-Holstein und Hamburg

ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Samstag, 03.01.2026, 10:30 Uhr

Ab dem Abend vor allem an der Nordsee und entlang der Elbe stürmische Böen oder Sturmböen mit Schneeverwehungen, örtlich starke Graupelgewitter; verbreitet Frost, Glätte und Schneefall

Entwicklung der WETTER- und WARNLAGE:

Am Rande eines Tiefs über der Ostsee wird mit einer nordwestlichen bis westlichen Strömung eine kalte polare Luftmasse nach Schleswig-Holstein und Hamburg geführt.  

WIND/STURM:
Ab den Abendstunden an der Nordsee, sowie im Südwesten Schleswig-Holsteins und in Hamburg Windböen und stürmische Böen, vor allem an der Nordsee zeitweise auch Sturmböen um 80 km/h (Bft 9) aus nördlichen Richtungen mit vereinzelter Gefahr von schweren Sturmböen um 90 (Bft 10).
In der Nacht zum Sonntag auf Fehmarn Windböen um 55 km/h (Bft 7) aus Nordwest, vereinzelt stürmische Böen bis 65 km/h (Bft 8). Am Sonntagmorgen allgemein abflauender Wind.

 
GEWITTER: 
Vor allem bis zum Abend von der Nordsee her einzelne starke Gewitter mit Gefahr von stürmischen Böen um 70 km/h (Bft 8) und Graupel.

SCHNEE/SCHNEEVERWEHUNGEN:
Heute tagsüber entlang der Elbe sowie im Großraum Hamburg Gefahr von markantem Schneefall bis 15 cm in 12 Stunden, lokal Mengen über 10 cm in weniger als 6 Stunden (UNWETTER) gering wahrscheinlich.
In den Abendstunden vorübergehende Intensivierung der Schneeschauer, dann im gesamten Bereich stellenweise Neuschneemengen bis 5 cm. Mit auffrischendem Wind am Abend Schneeverwehungen möglich.

Am Sonntag mit dem Durchzug von Schneeschauern stellenweise Neuschneemengen bis 5 cm.  


FROST/GLÄTTE:
Heute, sowie am Sonntag mit Ausnahme der Nordseeinseln verbreitet leichter Dauerfrost bis -2 Grad.
In der Nacht zum Sonntag im Binnenland mäßiger Frost um -7 Grad, an den Küsten leichter Frost bis -4 Grad. 
An der Nordsee und insbesondere im Süden zeitweise Durchzug von Schneeschauern, dabei Glätte.

Nächste Aktualisierung: spätestens Samstag, 03.01.2026, 20:30 Uhr

Deutscher Wetterdienst, RSZ Hamburg / Leonard Benedikt