Schleswig-Holstein und Hamburg

WARNLAGEBERICHT für Schleswig-Holstein und Hamburg

ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Dienstag, 03.02.2026, 04:30 Uhr

Glätte; Dauerfrost; an den Küsten und im nördlichen Binnenland windig bis stürmisch

Entwicklung der WETTER- und WARNLAGE:

Am Rand eines Hochs über Skandinavien fließt mit einer südöstlichen bis östlichen Strömung kalte bis sehr kalte und trockene Luft nach Schleswig-Holstein und Hamburg. Zum Mittwochmorgen erreichen leichte Schneefälle eines Tiefausläufers von Süden her das Elbumfeld.

FROST:
Ausgangs der Nacht verbreitet mäßiger Frost zwischen -3 auf den Nordfriesischen Inseln und -9 Grad im Herzogtum Lauenburg. Tagsüber dann landesweit Dauerfrost mit Höchstwerten zwischen -1 Grad auf den Nordfriesischen Inseln und bis -5 Grad im Binnenland. Auch in der Nacht zum Mittwoch überall leichter bis mäßiger Frost mit Tiefstwerten von -2 Grad im Küstenumfeld bis teils -7 Grad im Südosten Schleswig-Holsteins.


SCHNEE/GLÄTTE: 
Generell Glätte durch Altschnee bzw. Überfrieren von Restnässe, ansonsten örtlich, vor allem an der Nordseeküste und auf Helgoland, auch durch geringfügigen Neuschnee. In der Nacht zum Mittwoch ab der 2. Nachthälfte im Umfeld der Elbe von Süden her leichter Schneefall.


WIND:
Im Norden Schleswig-Holsteins Windböen bis 60 km/h (Bft 7) aus Ost bis Südost. An der Ostsee und auf den Inseln teils auch stürmische Böen um 65 km/h (Bft 8) aus Ost bis Südost. Insbesondere an exponierten Küstenabschnitten der Ostsee vereinzelte Sturmböen um 80 km/h (Bft 9) möglich. 
Tagsüber verbreitet Windböen bis 60 km/h (Bft 7) aus Ost. Im nördlichen Binnenland stürmische Böen um 65 km/h (Bft 8), ebenso an den Küsten, hier zeitweise auch Sturmböen um 80 km/h (Bft 9). An exponierten Küstenabschnitten der Ostsee vereinzelt schwere Sturmböen um 90 km/h (Bft 10) nicht ausgeschlossen.
In der Nacht zum Mittwoch insgesamt etwas nachlassender Wind, in den besagten Gebieten aber generell weiterhin böig.

Nächste Aktualisierung: spätestens Dienstag, 03.02.2026, 07:00 Uhr

Deutscher Wetterdienst, RSZ Hamburg / Niklas Anczykowski